Schenk-Fest - wie geht das?


Bringt Dinge und Bekleidung, die in Ordnung sind und leicht (heim) zu tragen. Obergrenze sind zwei große Taschen oder Koffer.

Für größere Sachen macht davon bitte ein Foto und druckt es mit eurem Namen und Telefonnummer aus, damit mit euch Kontakt aufgenommen werden kann.

Wenn ihr hier seid, schreibt ihr euch ein Namensschild (liegt bereit für euch), klebt es euch auf die Brust und beschriftet einen Zettel für euren Tisch mit eurem Namen, damit ihr gefunden werdet, wenn es Fragen gibt oder jemand bez. eines Gegenstandes mit euch ins Gespräch kommen mag.
Dann breitet ihr eure Sachen auf einem Tisch oder Sessel aus oder hängt sie auf die Kleiderständer und vielleicht schaut ihr euch auch bei den anderen um.

Durch die Dinge kann so eine Vernetzung entstehen.           ;-D

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Aufgrund einer Anfrage:

Also: wir freuen uns natürlich, wenn ihr die Sachen nicht nur bringt und wieder geht, sondern auch da bleibt ;-)
Denn so kann auch der Mehrwert des Leute-über-die-Gegenstände-kennen-lernens genossen werden.

Sollte es aber gar nicht möglich sein, breitet ihr einfach eure Sachen auf dem Tisch aus.
Vielleicht klebt ihr noch ein Zetterl mit eurem Namen an den Tisch und daß ihr eben nicht bleiben konntet. 
So kann ich mich zumindest in Gedanken für einen schönen Gegenstand bei dir bedanken.

Wenn ihr auf beide Namenszetterln auch noch euren Bezirk dazuschreibt, besteht auch die Möglichkeit von Nachbarn gefunden zu werden.

Klarerweise könnt ihr auch eure Tel.Nr. angeben, wenn ihr wollt, sollte jemand mit euch Kontakt wegen eines eurer Dinge aufnehmen wollen. Aber das müßt ihr (alles) natürlich auch nicht.








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Was ist Schenk-Ökonomie und wie kommen wir dazu?
Ganz einfach: Indem wir uns der Freude des bedingungslosen Gebens und Nehmens hingeben. Man muss rechtlich streng genommen nichts verändern. Alles, was man ändern muss ist, seine Arbeitskraft und sein Eigentum demjenigen bedingungslos zu geben, der es notwendig hat!

Wesentlich ist auch, dass wir an unserer Einstellung arbeiten: Wir leben in einer Welt des Überflusses, auch wenn uns etwas anderes suggeriert wird.

Wenn es uns gelingt, Neid und Gier in Großzügigkeit und Dankbarkeit zu wandeln, dann sind wir am besten Weg, die Schenkökonomie zu verwirklichen.


Wer noch mehr erfahren möchte, kann das Buch "Schenkökonomie. Anleitung für eine geldlose Welt" lesen.